Roland-Garros-Finalist Dominic Stricker: «Mein bisher grösster Erfolg»

11. Juni 2019, 15:46

Roland-Garros-Finalist Dominic Stricker: «Mein bisher grösster Erfolg»

Die trotz Finalniederlage strahlenden Dominic Stricker (r.) und Fabio Cobolli.

Der Berner Dominic Stricker konnte an den French Open der Junioren den bisher grössten Erfolg seiner noch jungen Karriere feiern.

Am Ende hat es knapp nicht gereicht für Dominic Stricker und seinen italienischen Doppelpartner Fabio Cobolli. Die beiden unterlagen im Final des French Open-Juniorenturniers dem Brasilianer Matheus Pucinelli de Almeida und dem Argentinier Thiago Agustin Tirante mit 7:6 und 6:4.
Für Stricker/Cobolli war es das erste gemeinsame Turnier überhaupt. Dementsprechend unerwartet kam der erfolgreiche Turnierverlauf auch für Stricker: «Dass wir so harmonisiert haben, ist super. Ich habe nicht erwartet, dass wir gleich im Final spielen würden.»

Dem Duo gelang ein optimaler Start ins Turnier, indem sie in der ersten Runde gleich die Nummer 3 der Gesetztenliste schlugen. Danach hätten sie sich in einen regelrechten Lauf gespielt. «Nach dem Halbfinalsieg wussten wir, dass wir eine Trophäe auf sicher haben und im Final nun nochmals das Beste aus uns rausholen möchten. Im Final unterlagen wir dann knapp», so Stricker.

Grösster Erfolg bisher
Enttäuscht über die Finalniederlage ist der 16-jährige Stricker allerdings nicht: «Für mich ist es mein grösster Erfolg bisher». Er sei stolz, nun eine Grand-Slam-Trophäe bei sich zu Hause aufstellen zu können. Nichtsdestotrotz gehe es natürlich weiter. So hofft Stricker, dass er dann auch mal im Einzel mehr Erfolg an einem Grand-Slam-Turnier haben werde, als in diesem Jahr an den French Open. Im Einzel war Stricker, der in Paris von Swiss Tennis-Nationalcoach Phillip Wallbank betreut wurde, in der ersten Runde an der Nummer 5 der Junioren, dem Bulgaren Adrian Andreev, gescheitert.

Sparring-Partner von Roger Federer
Ähnlich unerwartet wie dieser zweite Platz kam für Stricker auch, dass er vor der Halbfinalpartie von Roger Federer gegen Rafael Nadal, diesen einspielen durfte. «Es war ein schönes Gefühl mit Roger auf dem Center Court stehen zu dürfen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich Roger vor seinem Match mit mir einspielen möchte», kommentierte Stricker.

glqxz9283 sfy39587stf02 mnesdcuix8